Stauden
mein Garten

Der Jahreszeitenratgeber - Herbst

Kompostgabe im Herbst

Die Erde im Garten soll lebendig und gesund sein und eine krümelige, tiefgründig lockere Struktur aufweisen. Wasser, Luft und Nährstoffe müssen für die Pflanzen während ihres gesamten Wachstums bereitstehen. Für all diese Funktionen des Bodens ist ein hoher Humusgehalt unentbehrlich.  

Durch die Zier- und Nutzpflanzen und das Bearbeiten des Bodens wird jedoch ständig Humus abgebaut. Einige Gärten weisen darüber hinaus nicht soviel Humus im Boden auf, wie es für bestes Pflanzenwachstum nötig wäre. Aus diesen Gründen ist eine gezielte Zufuhr organischer Substanz in den Garten so wichtig. 

Manche Böden im Hausgarten sind zu schwer, klutig und unbelebt oder können wegen zu hohem Sandgehalt nicht genug Wasser und Nährstoffe speichern. Werden hier hochwertige Komposte richtig eingesetzt, so bringen diese eine entscheidende Verbesserung des Bodens und machen sich auch in der Qualität der Ernte positiv bemerkbar.

Gute Komposte

Komposte aus dem eigenen Garten werden aus Rasen-, Hecken- und Baumschnitt sowie aus Laub und sonstigen organischen Küchenresten gefertigt. Sie erreichen jedoch nie die hohen Temperaturen und somit kommen bei der jährlichen Ausbringung die keimfähigen Unkräutersamen wieder in die Blumenbeete.

Komposte aus zertifizierten Kompostanlagen wie z.B. die der AWG in Ennigerloh sind daher besonders zu empfehlen, da sie mehrere Wochen lang hohen Temparaturen (bis zu 70° C) ausgesetzt sind und somit keimfähige Wildkräutersamen und Pflanzenkrankheiten entgegen wirken.

 



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